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St. Veitsdom

Veitsdom© GlobusBelarusi / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Der St. Veitsdom im 3. Burghof der Prager Burg

Das größte Kirchengebäude Tschechiens mit ist gleichzeitig das mit der längsten Bauzeit. Fast 600 Jahre lang kamen und gingen die Baumeister bis das Gotteshaus in seiner heutigen Pracht zu bewundern war. In der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde der Bau von Karl IV. in Auftrag gegeben. Nachdem mehrere Bauherren an dem Gebäude gearbeitet haben, ging es erst im Jahre 1873 in die letzte Bauphase. Josef Mocker sollte den Bau fertig stellen und hat die Westfassade mit ihren beiden Türmen errichtet. Letztendlich konnte erst Kamil Hilbert im Jahre 1929 den Bau vollenden. Ende des Jahres wurde die Sakralbaut zum tausendjährigen Todestag des Heiligen Wenzels eingeweiht. Die Kathedrale ist auf dem Gelände der Prager Burg zu finden, genauer gesagt auf dem 3. Burghof.

Die Begeisterung setzt sich im Inneren fort, ist doch die Kirche ausstaffiert mit atemberaubenden Motivfenstern, einem neugotischen Hochaltar, dem massiven silbernen Grab des heiligen Nepomuk (an dessen Statue jeder vorbeigelaufen ist, der den Dom über die Karlsbrücke angesteuert hat), einem Mausoleum und vor allem der Wenzelskapelle mit den beeindruckenden Fresken und zahllosen Glitzersteinen. Viele böhmische Herrscher, wie Wenzel I., Karl IV., Wenzel IV. und Ferdinand I. von Habsburg haben hier ihre letzte Ruhestätte. Weiterhin befinden sich die sterblichen Überreste von einigen Bischöfen, Ehefrauen von Herrschern, Heiligen und Adeligen in der Kathedrale.

Wieder etwas zu Atem gekommen, wird er einem sogleich wieder geraubt, nimmt man sich die annähernd 300 Stufen bis zur Aussichtsrotunde um die Turmspitze vor. Die Mühe lohnt indes und sollte bei Ferien in Prag unbedingt besucht werden: Der Rundumblick über Prag bleibt auf ewig unvergessen!