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Laterna Magika

Laterna Magika: berühmtes Schwarzlichttheater in Prag

Das Schwarzlichttheater begeistert in verschiedenen Vorstellungen (u.a. Carmina Burana) mit einer Kombination aus Film, Pantomime, Ballett, Licht- und Musikspiel – Multimedia ohne gesprochenen Text. Die Stücke des „Laterna Magika“ sind ein wahres Spektakel: Die Darsteller wechseln scheinbar nahtlos zwischen Leinwand und Bühne, die projizierten Lichteffekte sind berauschend. Obwohl die wechselnden Vorstellungen verschiedene Unterhaltungswerte besitzen, sind alle zumindest sehenswert.

Seine Geschichte beginnt im Jahre 1958, als das Konzept auf der Expo-Ausstellung in Brüssel vorgestellt wurde. Es sollte ein experimentelles Theater werden mit völlig neuen Elementen. Im tschechoslowakischen Pavillon wurde damals ein Programm mit dem Namen „Laterna Magika“ gezeigt, das später Namensgeber für das heutige Theater geworden ist, das im ein Jahr später umbaut wurde. Das Theater ist seit der Expo in Brüssel um die Welt gezogen und hatte unter anderem Auftritte bei der Expo in Montreal im Jahre 1967 und der Expo in Osaka im Jahre 1970. In der Mitte der 1970er Jahre wurde „Laterna Magika“ Teil des Prager Nationaltheaters. Im Jahre 1992 bekam das „Laterna Magika“ ein exklusives Nutzungsrecht der „Neuen Bühne“. 18 Jahre lang wurden dort ausschließlich Stücke ebendieses Theaters aufgeführt. Seit dem Jahre 2012 ist das „Laterna Magika“ ein eigenständiger Teil der „New Stage“ des Nationaltheaters von Prag und feierte seitdem einige Premieren.

Trotzdessen werden altbewährte Stücke wie etwa der „Wonderful Circus (Der Zauberzirkus)“ noch immer regelmäßig aufgeführt. Seit seiner Entstehung im Jahre 1977 ist es das meist aufgeführte Stück der „Laterna Magika“. In dieser poetischen Geschichte geht es um eine vergebliche Suche nach der Unerreichbarkeit, zu der 2 Clowns von einem Zauberer verführt wurden. Sie folgen der Spuren der mysteriösen Schönheit der Venus, die die Form von irdischen Frauen annimmt.